Am 11. April 2026 wurde die Halle beim alljährlichen RLP Open erneut zum Schauplatz hochklassigen Karates. Mit über 660 Athletinnen und Athleten aus mehr als 135 Vereinen und über fünf Nationen gehört dieses Turnier zu den wichtigsten Qualifikationsstationen auf dem Weg zur Weltmeisterschaft. Mitten im Geschehen war die SKA Rülzheim – und sie zeigte eindrucksvoll, was in ihr steckt.
Schon in der Kategorie Kata weiblich U12 sorgten Karina Haiduc und
Enissa Korrani für starke Auftritte. Enissa präsentierte sich
kämpferisch und nervenstark und konnte sich zweimal klar mit 5:0
durchsetzen. Lediglich gegen die amtierende Vize-Deutsche Meisterin
musste sie sich geschlagen geben, was ihre starke Leistung jedoch
keineswegs schmälert. Karina dominierte ihre Gruppe souverän und zog
verdient ins Halbfinale ein. Dort traf sie auf die spätere
Turniersiegerin und musste sich geschlagen geben, sicherte sich aber am
Ende einen starken dritten Platz.
In der U18-Kategorie zeigte Victor Gschwind, dass er zur Spitze
gehört. Mit beeindruckender Souveränität kämpfte er sich bis ins Finale
vor. Dort entwickelte sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe, das
denkbar knapp mit 3:2 endete. Auch wenn es nicht ganz zum Sieg reichte,
ist die Silbermedaille ein herausragendes Ergebnis.
Ein echtes Ausrufezeichen setzte auch Rayan Ziza in der U21. Mit
starken Leistungen erreichte er das Halbfinale, wo ein niederländischer
EM-Starter auf ihn wartete. Diesen besiegte er deutlich mit 5:0. Im
Finale kam es erneut zu einem hochklassigen und spannenden Kampf, der
knapp mit 3:2 verloren ging. Auch hier stand am Ende eine verdiente
Silbermedaille.
Im Teamwettbewerb überzeugte die SKA Rülzheim ebenfalls. Das
Kata-Team mit Arian Boland Bakhsh, Janne Wankmüller und Fabio Münch
zeigte starke Leistungen und sicherte sich verdient den zweiten Platz.
Dieses Turnier hat einmal mehr gezeigt, dass die SKA Rülzheim nicht
nur mithält, sondern auf höchstem Niveau mitkämpft. Hinter diesen
Erfolgen stehen harte Arbeit, Disziplin und ein starker Teamgeist.
Ein großer Dank geht an alle Betreuer, Eltern und insbesondere an
Trainer Egor Schröder, die mit ihrem Einsatz diese Leistungen möglich
gemacht haben.
Ein Wochenende voller Emotionen, Spannung und Erfolg – und
ein klares Zeichen dafür, dass die Reise noch lange nicht zu Ende ist.
Rayan Ziza








